“Alle hier sind einfach mega Typen!” – Neuzugang Didi Liskunov stellt sich vor

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“Alle hier sind einfach mega Typen!” – Neuzugang Didi Liskunov stellt sich vor

Dietrich Liskunov

Acht Jahre lang hat er beim FC Frohlinde für Furore gesorgt, nun ackert sich der sympathische Offensivmann für den FC Brünninghausen durch die gegnerischen Strafräume. Neuzugang Didi Liskunov spricht mit uns über Vereinstreue, seine Ziele und was ihn zum Wechsel ans Hombruchsfeld bewegt hat. Viel Spaß beim Lesen!

Didi, danke, dass du dir die Zeit für uns nimmst. Wie geht’s? Hast du die fußballfreie Zeit gut überstanden?

Liskunov: Sehr gerne. Mir geht’s gut soweit. Die ersten Monate waren tatsächlich okay, weil man auch Freunde öfter gesehen hat, die man sonst im Spielbetrieb eher weniger sieht. Jedoch hat es irgendwann einfach nur noch genervt, nicht auf den Platz zu können. Aber im Großen und Ganzen habe ich die Zeit ganz gut und gesund überstanden.

Du hast mit kurzer Unterbrechung knapp acht Jahre beim FC Frohlinde in Castrop gespielt. Spielt Vereinstreue eine große Rolle für dich?

Liskunov: Ja, definitiv. Frohlinde war mein einziger richtiger Verein im Seniorenbereich. Ich habe mich dort einfach jahrelange komplett wohlgefühlt und das ganze Umfeld ist einfach überragend.

Nun also der FC Brünninghausen. Was hat dich zum Wechsel ans Hombruchsfeld bewegt?

Liskunov: Genau. Es gab zwei ausschlaggebende Gründe für den Wechsel nach Dortmund. Zum einen bin ich in die Innenstadt gezogen und wollte einfach einen Verein hier in der Nähe haben. Und zum anderen haben Stefan Hoffmann und Michael Wurst, die knapp acht Jahre meine Trainer waren, ebenfalls den Verein gewechselt bzw. verlassen. Deswegen habe ich mich für einen Wechsel entschieden, bevor ich überhaupt schon einen Verein hatte.

Wie ist dein Eindruck vom Verein und von der Mannschaft?

Liskunov: Im Vorfeld habe ich mit Dominik Behrend und Andreas Kluy, die in der Vergangenheit jahrelang hier gespielt haben, gequatscht. Die haben nur positives über den Verein berichtet, und das Gespräch mit Flo und Rafik hat dies nur bestätigt. Ich musste nicht lange überlegen, um den beiden zuzusagen. Hier im Verein läuft alles definitiv professioneller ab, als ich das bislang im Seniorenbereich kennenlernen durfte, was natürlich die Trainings- und Spielvorbereitung deutlich erleichtert. Die Mannschaft ist sportlich wirklich sehr gut aufgestellt. Aber was ich noch viel geiler finde ist, dass alle einfach mega Typen sind. Mit einigen bin ich schon seit Anfang Februar in Kontakt und so konnte ich einige Spieler schon kennenlernen, bevor ich überhaupt einmal trainiert habe.

Kanntest du vorher schon Leute aus unserer Mannschaft? Wie bist du aufgenommen worden?

Liskunov: Also bevor ich überhaupt was mit Brünninghausen zu tun hatte, kannte ich bereits Sebastian Kruse, den ich letzten Sommer kennengelernt habe, und Lukas Ziegelmeir damals von Blau-Gelb Schwerin. Ich wurde von allen wirklich top aufgenommen und habe mich sofort wohlgefühlt.

Du bist in der Vergangenheit oft als Führungsspieler aufgetreten, in Frohlinde hast du die Mannschaft als Kapitän aufs Feld geführt. In welcher Rolle siehst du dich in Brünninghausen?

Liskunov: Das stimmt. In welcher Rolle ich mich genau sehe, das weiß ich noch gar nicht. Natürlich möchte ich möglichst viel zum Erfolg der Mannschaft beitragen und die Stimmung auf dem Platz verbessern. Ich glaube, jemand der die ersten Spiele verfolgte, weiß, dass ich versuche möglichst viel auf dem Platz zu reden und meinen Mitspielern zu helfen.

Ihr seid gerade nach langer Pause in eine ausgedehnte Vorbereitung gestartet. Auch wenn einiges noch schwer einzuschätzen ist, wie sehen deine Ziele für dich persönlich und für die Mannschaft aus?

Liskunov: Mein Ziel ist es natürlich der Mannschaft mit vielen Einsatzzeiten zu helfen um möglichst viele Punkte zu holen. Wo wir dann am Ende der Saison landen, ist schwer zu sagen. Aber ich glaube, wenn wir es schaffen die Vorgaben der Trainer auf dem Platz umsetzen, dann werden wir sehr schwer zu schlagen sein.

Am Sonntag ging es direkt zum Test gegen deine alte Heimat, den FC Frohlinde. Wie war das Spiel für dich?

Liskunov: Ja, ich habe mich wirklich auf das Spiel am Sonntag gefreut! Es ist natürlich immer schön gegen seinen alten Verein zu spielen und seine Mitspieler und Freunde wiederzusehen. Aber ich habe mich genauso auf die Zuschauer, die man jahrelang wöchentlich sonntags gesehen hat, gefreut. Nichtsdestotrotz wollten wir Sonntag natürlich gewinnen, Vorbereitung hin oder her.

Möchtest du den Lesern zum Abschluss noch etwas mit auf den Weg geben?

Liskunov: Bleibt alle gesund und ich hoffe, dass wir eine Saison ohne Abbruch spielen können und werden! Wir sehen uns auf dem Platz.

Interview geführt von Christopher Hönisch