FC Brünninghausen verpflichtet Philipp Sprenger als Jugendkoordinator

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FC Brünninghausen verpflichtet Philipp Sprenger als Jugendkoordinator

Vorstellung Philipp Sprenger

Der FC Brünninghausen hat sich in der sportlichen Leitung für den Jugendbereich kurz vor Jahresende personell verstärkt. Der ehemalige FCB-Spieler Philipp Sprenger wird Thomas Behlke als Jugendkoordinator für die U17 bis U19 Mannschaften beerben. Wir stellen euch die Neuverpflichtung vor!

Philipp Sprenger, herzlich willkommen beim FC Brünninghausen! Möchtest du dich zuerst ein mal kurz vorstellen?

Philipp Sprenger: Vielen Dank. Mein Name ist Philipp Sprenger, ich bin 31 Jahre alt und wohne mit meiner Frau in Dortmund. Hauptberuflich bin ich bei Wilo angestellt.

Du übernimmst die Position des Jugendkoordinators für die U17 und U19 Mannschaften. Was hat dich zum Wechsel ans Hombruchsfeld bewegt?

Sprenger: Ich sehe es genau so wie Dominik Deppe im letzten Interview: Der FC Brünninghausen ist einer der attraktivsten Vereine in Dortmund. Ich habe den Verein als Spieler und auch als Trainer (Co-Trainer B-Jugend Saison 17/18) schon kennenlernen dürfen. Desweiteren habe ich sehr gute und interessante Gespräche mit dem sportlichen Leiter Thomas Behlke geführt.

Hast du bereits Erfahrungen auf diesem bzw. einem ähnlichen Gebiet sammeln können?

Sprenger: Ich war ungefähr eineinhalb Jahre als Co-Trainer und hauptverantwortlicher Trainer einer Seniorenmannschaft tätig. Erfahrungen in der Jugendkoordination habe ich bisher noch nicht gesammelt.

Wie müssen wir uns deine Aufgaben in etwa vorstellen? Was wirst du dir als erstes zur Brust nehmen?

Sprenger: Meine Aufgabe wird ähnlich wie die des sportlichen Leiters einer Seniorenmannschaft sein. Ich möchte den Trainern bestmögliche Bedingungen schaffen, um erfolgreich zu arbeiten. Zusätzlich stehe ich natürlich gerne mit meiner gesammelten Erfahrung zur Seite. In Zusammenarbeit mit Thomas Behlke werden wir – trotz und mit Corona – alles so gut wie möglich auf die kommende Saison vorbereiten.

Durch die aktuelle Corona-Situation könnte der Start in so eine Aufgabe sicherlich unkomplizierter sein. Wie sehen deine Ziele für den Rest der Saison aus?

Sprenger: Das stimmt! Als kurzfristiges persönliches Ziel, möchte ich gerne bis zum Sommer in allen neuen Aufgaben so fit sein, dass ich zur neuen Saison richtig einsteigen kann. Ein kurzfristiges sportliches Ziel sollte sein, dass die A-Jugend die Klasse hält. Auch wenn man den Ausgang der Saison unter den aktuellen Bedingungen nicht vorhersehen kann.

Was stellst du dir mittelfristig vor?

Sprenger: Ein mittelfristiges Ziel kann und muss sein, weiterhin Spieler á la Anis El Hamassi, Baris Afsar oder Nils Bachmann zu entwickeln und an die erste Mannschaft heranzuführen. Die mittelfristigen sportlichen Ziele sind auf jeden Fall, die ältesten Jugendmannschaften im Verein noch erfolgreicher zu machen.

Du hast in der Vergangenheit bereits für den FCB auf dem Platz gestanden und warst unter anderem Teil der Aufstiegs-Mannschaft von 2015/16. Was verbindest du mit deiner Zeit beim FC Brünninghausen?

Sprenger: Ich hatte zwei sehr schöne Jahre als Spieler im Verein, welche mit dem Oberliga-Aufstieg gekrönt wurden. Außerdem schätze ich die gute Struktur innerhalb des Vereins.

Bei welchen Vereinen warst du sonst noch aktiv?

Sprenger: Ich habe in den Senioren beim VfL Schwerte, ASC 09 Dortmund, Hombrucher SV und FCB gespielt.

Auf welcher Position warst du in deiner aktiven Laufbahn zuhause?

Sprenger: Am Anfang meiner Zeit habe ich ausschließlich auf den offensiven Außenpositionen gespielt. Im Laufe der Jahre wurde ich dann auch häufiger als rechter oder linker Verteidiger eingesetzt.

In deinem jungen Alter könnte man theoretisch noch einige Jahre als Spieler auf dem Platz verbringen. Was hat dich zum Sprung hinter die Bande veranlasst?

Sprenger: Nachdem ich mir in der Aufstiegssaison einen „Totalschaden“ im Knie zugezogen habe, hatte ich die Fußballschuhe schon einmal an den Nagel gehängt. Im letzten Winter habe ich mich dann der 2. Mannschaft vom ASC angeschlossen. Dort wollte ich mich eigentlich nur ein bisschen bewegen und mal schauen, welche Rückmeldung mein Knie überhaupt gibt. Die Rückmeldung ist allerdings nicht so positiv, als dass ich über die Saison hinaus noch weiterspielen kann und möchte.

Möchtest du zum Abschluss noch ein paar Worte an die Leser richten?

Sprenger: Ich freue mich auf eine spannende Zeit. Lasst euch nicht unterkriegen und bleibt gesund.